Mittwoch, 9. Dezember 2009

Concrete jungle, where dreams are made up, there is nothing you can't do!

Hallo meine Lieben!!!
Time is flying by und in 14 Tagen lande ich in Düsseldorf. Kaum zu fassen, aber dann bin ich endlich wieder zu Hause.
Wie im letzten Blog angekündigt, ging meine letzte Reise nach NEW YORK CITY. Besser gesagt nach Manhatten (habs irgendwie nicht von der Insel geschafft!). Weil jetzt meine Klausurenphase angefangen hat, hab ich leider keine Zeit nen ausführlichen Bericht zu schreiben. Traurig, traurig ich weiß. Deshalb gibts hier einen kleinen Einblick in meine 4 wahnsinns Tage in Manhatten per Bild. Hoffe sie Gefallen euch!!




























und wer mag kann sich noch die ultimative Liebeserklärung an New York anhören (sehr zu empfehlen!!!): http://www.youtube.com/watch?v=iYmmh9zkpQM&feature=related

ganz dicken Kuss, ich freu mich auf euch!!!
franzi

Samstag, 14. November 2009

Besucher sind immer gerne willkommen!

Hallo meine Lieben
Mal wieder neue Nachrichten aus dem Ausland...!
nachdem ich letztes Wochenende wunderbaren Besuch von meiner liebsten Anna-Maria (AM, sorry aber ist einfach zu lang, um es immer wieder auszuschreiben!) bekommen hab, dachte ich, es wird mal wieder Zeit für einen neuen Eintrag. Hab auch gerade gesehen, dass AM ihren Blog schon gefüttert hat. Da wirds ja höchste Zeit was?

Tja also letztes Wochenende (WE) hat eigentlich schon am Mittwoch begonnen. Da hab ich ne Studi-Nachricht von AM bekommen, ob sie nicht das kommende WE vorbei kommen kann. War alles ein bisschen stressig, auch weil mein Handy im Moment im Brei ist und ich weder SMS empfangen noch senden kann (nein es liegt nicht an der SIM-Karte, hab ich schon ausprobiert!). Über Studi haben wir das dann aber doch regeln können, so dass wir uns am Donnerstagnachmittag zusammen telefonieren konnten und ich AM gegen halb elf am Busbahnhof in St. Catharines in Empfang nehmen konnte. Es war als hätte sie die Kälte mitgebracht. An dem Abend waren es bestimmt nur 1-2 Grad und ich stand doch tatsächlich mit langen Unterhosen, 3 Lagen Kleidung, einer Winterjacke und meinen Winterschuhen am Bahnhof ....und hab trotzdem gefroren. Also nur ein bisschen. Aber trotzdem.... Zum Glück entpuppt sich das gesamte folgende WE als Spätherbst mit 15 Grad und mehr und noch dazu mit traumhaftem Sonnenschein.
Freitag haben wir erst einmal ausgeschlafen. Also so richtig ausgeschlafen. Die Luft in meinem Zimmer war danach qualitativ nicht mehr so überzeugend, aber haben schnell durchgelüftet und haben uns nach einem kurzen Frühstück/frühem Mittagessen aufgemacht, meine Uni anzuschauen. Es ist aber auch einfach zu schön bei uns. Weil unser "kleiner" Campus nach einer 3/4 Stunde besichtigt war und wir auch nix mehr zu tun hatten, sind wir in den nächsten Bus zum Pen gestiegen. Da haben wir es doch tatsächlich geschafft den Rest des Tages zu verbringen. Gegen sieben oder acht sind wir in den Bus nach Hause gestiegen. Was wir die ganze Zeit gemacht haben? Keinen Schimmer. Auf einmal war es dunkel draußen und uns taten die Füße weh. Also zumindest mir. Auf dem Weg nach Hause hab ich mal wieder bewiesen, dass mein Umgang mit öffentlichen Verkehrsmitteln immer noch ziemlich beschränkt ist. Ich hatte vor einen Bus zu erwischen, den man von Richtung Pen kommend gar nicht erwischen kann. Ergebnis war, dass wir bestimmt 10 Minuten in der Kälte standen und uns dann auf den Weg zur Brock gemacht haben, wo wir ursprünglich hätten aussteigen sollen. da hätten wir dann auch im Warmen warten können. Naja...wieder was Neues gelernt. Zu Hause haben wir dann noch Christina getroffen, die uns Pizza übriggelassen hatte und gerade Cookies backen wollte (Teig aus der Tüte, natürlich). Wir haben bestimmt noch eine Stunde der länger in der Küche gesessen und geplaudert, was ich persönlich sehr angenehm fand, weil es hier nicht allzu oft vorkommt, dass wir einfach mal zusammen sitzen und uns einfach unterhalten. Sehr schöne Erfahrung also. Dass das erste Blech mit Cookies dann verbrannte war nicht so schlimm. Wir haben einfach die übriggebliebenen und nicht verkohlten sechs gegessen. Zu dritt lässt sich sowas ja auch gut teilen :o)
Samstag ging es dann zum einkaufen. diesmal keine Klamotten, sondern Kühlschrankinhalt. Dennis, einer meiner deutschen Mitstudenten, hatte sich ein Auto geliehen, weil er Freitagabend mit einigen Leuten beim Eishockey in Buffalo war. Netterweise hat er angeboten uns zum einkaufen mitzunehmen, weil er auch hin musste. Ich hatte meine Liste und wollte eigentlich gleich losschieben. AM und Dennis hab ich allerdings vorher noch beim Friseur abgeladen. Der Laden ist da gleich um die Ecke und ich bin sehr zufrieden mit meinem Schnitt, den sie mir verpasst haben. Also dachte ich, keine schlechte Idee. Leider stellte sich raus, dass ich wohl mehr Glück hatte. Dennis war total unzufrieden und bei AM sah man eigentlich überhaupt keinen Unterschied. Und schnell waren sie diesmal auch nicht. Dennis' Schnitt hatte genauso lange gedauert, wie mein Einkaufstrip, der schon sehr strukturiert war und ich auch recht zügig alles erledigt hatte. Als ich dann den Schlüssel fürs Auto abholen wollte, saßen beide immer noch da. Leider wurde das Ganze dann noch recht knapp, weil Dennis das Auto um 12 zurück geben musste und wir erst um 11:45 bei uns vor der Tür standen. Er hats dann aber trotzdem noch geschafft. Nachdem ich dann den Kühlschrank eingeräumt (manchmal gar nicht so leicht!!!)hatte, haben AM und ich uns an unseren Toronto Trip gemacht. Wenn sie schon mal da ist, dann muss sie da auch noch hin. Schnell war ein Hostel gefunden und gebucht und ich hatte nen Bus rausgesucht und schon war klar: am Sonntag gehts nach Toronto, über Nacht. Was Paul und ich leider nicht gemacht haben, konnte ich jetzt nachholen. Während diesen Planungen kam uns in den Sinn, dass wir vielleicht auch noch zu den Niagara Fällen fahren sollten. Nur wie. Die Idee hatten wir schon Freitag, nur leider stellte sich heraus, dass es an Wochenenden keine Busse von Brock nach Niagara Falls (Stadt) fuhren. Kurzer Hand haben wir dann nen Coach Canada Bus genommen (einen dieser großen Überlandbusse. das ist hier wie bei uns Zug fahren.) Für $10 Hin und zurück haben wir uns den Spaß mal geleistet und saßen auch kurze Zeit später schon im Bus. Gegen vier sind wir dann am Bus Terminal von Niagara Falls angekommen und konnten da auch gleich schon in einen Shuttle Bus steigen, der uns direkt zu den Fällen gebracht hat.
Wir hatten das Glück, dass der Sonnenuntergang die Fälle gerade in das tollste Abendlicht tauchte und wir sogar einen Blick auf den tollen Regenbogen an den Horseshoe Falls erhaschen konnten.



Da ich im September ja schon mal da war, blieben mir diverse Fotosessions erspart und ich konnte mir die Umgebung und die Fälle nochmal ganz in Ruhe anschauen. Diesmal sind wir sogar fast trockenen Fußes zum Table Rock (Stelle, an der die Fälle hinunter stürzen) gekommen. Die Menschenmaße war um einiges größer, als bei meinem letzten Besuch, das war aber eher irrelevant. Da ich beim letzten Besuch auch einen Hacken hinter "Maid of the Mist fahren" machen konnte und AM bei einem früheren Besuch auch schon einmal schön nass geworden ist, blieb uns das ganze Schauspiel diesmal erspart. Und auch wenn wir gewollt hätten: die komplette Anlegestelle und Einrichtungen für Touristenbe- und entladung waren abgebaut. Die Schiffe lagen auf dem Trockenen.


Das Wasser zu dieser Jahreszeit ist wohl doch etwas kälter. Oder irgendein cleveres Kerlchen hat die Betreiber verklagt, wegen Lungenentzündung nach einer Fahrt im Dezember. Man weiß es nicht. Nachdem wir die Fälle ausgiebig beguckt hatten und die Sonne verschwunden war, sind wir dann in Richtung Tourizentrum "Cliffton Hill". Das hab ich letztes Mal noch gar nicht auf meinem Radar gehabt, aber es war doch sehenswert. Auf eine bestimmte Art und Weise. es hatte etwas vom Strip in Las Vegas, nur das es hier bergauf ging und es keine Nobelhotels, sondern nur Fresstempel, einige Fahrgeschäfte auf Dächern und andere Kuriositäten gab.


Für mich als Touristiker ist das alles natürlich sehr interessant, wie aus natürlichem Angebot (Naturschauspiel, Wasserfälle) ein derartig abgeleitetes Angebot (Chiffon Hill) entsteht. Als Normalo Mensch fand ich das allerdings ziemlich scheußlich. Muss man sich ehrlich gesagt nicht nochmal anschauen bzw. antun. Unsere flucht ging dann Richtung ....Trommelwirbel....Factory Outlet Center. 10 Minuten vom Toursitenzentrum entfernt hatte man ein Shoppingcenter hin gepflastert.


Diverseste Shops, die alle mit den tollsten Angeboten lockten. es stellte sich allerdings heraus, dass nur ein ganz geringer Teil an Ware reduzierte und ausrangierte Ware war. Der Rest war einfach die ganz normale Kollektion zu ganz normalen Preisen. Nicht sehr überzeugend. Nachdem wir da dann auch fertig waren und ich ein Paar Ohrwärmer (jawohl, diesmal keine Mütze) abgestaubt hatte, sind wir total platt (geistig, als auch physisch, hauptsächlich unsere Füße) in den Bus Richtung Stadt und dann Richtung Bus Terminal gestiegen. Die Fahrt nach St. Catharines ging dann auch wieder ganz fix und wir waren in null Komma nix zu Hause in unseren Betten. Verdienter Weise.
Sonntag wurde dann wieder ausgeschlafen, diesmal nicht ganz so lange, wie Freitag, aber diesmal gabs Pancakes zum Frühstück. ich hatte AM und Christina versprochen welche zum Frühstück zu machen. Es war natürlich der vermeidlich schlechteste Zeitpunkt meine schlechtesten Pancakes zu fabrizieren. Irgendwie wollten die kleinen Sch***Dinger nicht so wie ich und das resultierte dann in krumpligen Pancakes. Mensch. Und die anderen in vorherigen Wochen waren alle so schön. sie haben aber trotzdem geschmeckt. AM und ich haben dann unser Zeug fertig gemacht und mein Zimmer aufgeräumt, weil man sonst einfach nix findet in dem kleinen Ding. Und schon gar nicht mit 2 Personen. Um 3 sollten wir dann an der Brock in den Bus nach Toronto steigen. Ach nee Moment es war 3:20, hatte ich das nicht gesagt? So ungefähr war AMs Reaktion, als ich sie darauf ansprach, dass der Bus erst um 3:35 in der Stadt abfährt. Also am nächsten Stop und die Zeitspanne zwischen uns an der Brock einsammeln und am Bus Terminal in der Stadt losfahren, schien mir doch etwas zu groß. So hatten wir dann noch unseren Spaß an der Uni und haben potenzielle neue Brock Studenten angegafft (Tag der offenen Tür oder sowas).
Vom Bus Terminal in Toronto sind wir dann zum Hostel gelaufen. 20 Minuten durch die Stadt, vorbei an irgendwelchen Polizeiwagen aus Philadelphia. Offensichtlich wurden mal wieder irgendwelche Filmaufnahmen in Toronto gemacht. Ich hab heut mal nachgeschaut: es sind bis April immer mindestens 2 Filmcrews vor Ort. Die Stadt scheint wohl der absolute Moviestar zu sein ;o)


Unser Hostel stellte sich als sehr niedlich und gemütlich heraus. Unser Zimmer hatte 10 Betten, die auch alle belegt zu sein schienen. Ich durfte mal wieder in einem Hochbett oben schlafen. Hatte ich auch schon lange nicht mehr. Nachdem wir unsere Betten bezogen und unsere Klamotten einigermaßen verstaut hatten, widmeten wir uns der Karte und diversen Sehenswürdigkeiten. Mit der Hilfe einiger Deutschen, haben wir uns schnell einen Plan für den nächsten Tag zusammen gebastelt und sind dann losgezogen auf der Suche nach etwas zum Essen. Nudeln sollten es sein. Aber nicht zu teuer. Versuch das mal einer, an einem Sonntag in Toronto City. Aber Toronto ist eben nicht New York. Sonntags ist in Toronto auch nicht der Bär los und viele Restaurants waren einfach geschlossen oder nicht passend für uns. Zum Glück konnte sich AM durchsetzen und hat mich auf der Yonge Street (längste Straße der Welt übrigends. Bin sicher, dass ich das schon erwähnt hatte!) noch 2 Blocks weitergestreift, so dass wir doch tatsächlich das perfekte kleine Restaurant gefunden haben. Da gabs Nudeln in allen Variationen mit den tollsten Soßen. Auf dem Heimweg gabs dann noch eine Belgische Waffel mit dick Schoko drauf. Gelungenes Dinner für gerade mal $10 (~6€). Da die Nacht noch jung und wir noch frisch waren, zog es uns noch ins Kino. Wer kann sollte sich Inglorious Bastards auf jeden Fall noch anschauen...aber bitte auf Englisch. Das ist der totale Hit. Ziemlich brutal und bildhaft, weil ja Tarantino Film, aber absolut zum Schreien komisch. Trotz Themenwahl. Völlig geflasht, ich mein wirklich geflasht, kamen wir dann gegen 1 aus dem Kino (zum Glück nur um die Ecke von unserem Hostel!!) und sind sofort in Richtung Bett marschiert. Meine erste Hostelnacht hab ich dann gut rumbekommen und schon um 9 gabs dann Frühstück. Pancakes bis zum abwinken. Die Dinger waren nur so groß, dass AM und ich nur jeweils 1,5 Pancakes essen konnten. Es sollte sich heraus stellen, dass es an Backpulver definitiv nicht gefehlt hat und die Dinger auch noch um 1 relativ satt machten. Der Tag verging dann wie im Fluge. Obwohl wir relativ relaxet an den Tag gingen und uns Zeit ließen mit allem, waren wir doch ziemlich platt, nachdem wir Kensington Market (Hippiviertel), den CN Tower (beim 2. Mal noch weniger spektakulär, als beim 1. Mal), das Disitiliry District (lecker Lunch!!), the Annex (Wohngegend, ganz nett aber nix Besonders), sowie die Uni und das Eaton Center (Shopping Traum, gut dass ich nix mehr brauchte!!) besucht hatten.


Im Eaton Center haben wir uns bestimmt 45 Minuten im Apple Store aufgehalten und versucht eine dämliche Statusmitteilung auf Facebook per iPhone zu posten. AM hat es hinbekommen, aber erst nach diversen Anläufen und Komplikationen. Dementsprechend kurz war die Mitteilung dann auch: Toronto today. Glanzleistung meine Liebe. Ich hab das ja überhaupt nicht auf die Reihe bekommen, deshalb zieh ich meinen Hut und bin jetzt still!! Danach sind wir dann noch zu urban outfitters und haben uns die vermeidlich hässlichsten Stücke ausgesucht, die es gibt. Ich glaube den 1. Preis hätte ein schwarz-weißes Kleid mit Omaschnitt und -muster gemacht. Zu köstlich.
Gegen 9 war es auch schon wieder Zeit zum tschüss sagen. AMs Bus fuhr Richtung Montreal ab, meiner eine viertel Stunde später nach St. Kitts. Und mal wieder bin ich todmüde in mein Bett gefallen.
Danke für das Traumwochenende. Hat so ein bisschen für mein Geburtstagsdilemma entschädigt.


So jetzt hab ich schon wieder ewig hier dran gesessen und meinen Unikram vernachlässigt. Da muss ich jetzt wieder dran. Nur noch soviel: das nächste Wochenende ist schon geplant. Diesmal gehts nach: NEW YORK CITY!!!! Juhhuuuu.

Bis bald. Ganz liebe Grüße
Franzi

Donnerstag, 5. November 2009

Powershortage

Schon wieder ich. Aber hab noch ne kleine Episode aus meinem Studentenleben.
Saß heute in der Vorlesung und der Prof wollte gerade anfangen, mit seinen extrem uninteressanten Power Point slides, da geht auf einmal das Licht aus. Weil unser Vorlesungsaal keine Fenster hat, sitzen wir natürlich erst mal komplett im Dunkeln, bis so kleine Notfalllämpchen angehen. Alle sind völlig perplex. Der Prof. ist zeimlich orientierungslos und rennt erst mal raus, um zu schaun, ob es in den anderen Räumen auch passiert ist. Ist es. Da hilft nur warten. plötzlich gehen auch die Notfalllampen aus und wir sitzen für ganze 5 Minuten im komplett dunklen Raum. Einzige Lichtquelle: unsere Laptops. Hatte schon seinen Charm, und kann auch ruhig öfter passieren, weil die Vorlesungen sind einfach nur LAAANGWEILIG.

Das wars schon wieder. War das Highlight (ha, wie ironisch) des Tages.

Was passiert denn zu Hause so??

liebe Grüße franzi

Geburtstagsbericht

Hallo ihr Lieben!!!!
fast ne Woche ist es jetzt her, dass ich Geburtstag hatte und ich möchte mich ganz ganz herzlich bei euch für die vielen Glückwünsche und Grüße bedanken. Ich hab mich sehr über jeden einzelnen gefreut. Ich hab versucht mir einen Weg zu finden, mich bei allen zu bedanken, ohne das mittlerweile obligatorische "Vielen Dank" Foto mit diversen Verlinkungen zu schalten. Aber das finde ich einfach nur furchtbar unpersönlich. Die Frage ist natürlich, wie persönlich dieser Post hier ist, ich weiß...
Tja also für alle die es noch nicht mitbekommen haben, mein Geburtstag dieses Jahr war definitiv anders, als zu er zu Hause gewesen wäre. Ich hab mich schon 2 Wochen vorher wahnsinnig drauf gefreut und hatte entsprechend hohe Erwartungen an den Tag, das diese natürlich nur enttäuscht werden konnten ist klar. Das Ganze begann am Freitag mit einer KEG Party...da zahlt man nen kleinen Beitrag und bekommt soviel Bier wie man will. Wer mich kennt: Bier? nicht so mein Ding. Deswegen war der frühe Abend nicht so grandios. Die Party fand statt bei einem Freund von meinen Mitbewohnerinnen. Das gesamte Hause wurde zur Partyzone umfunktioniert und es stellte sich heraus, dass es nicht nur eine Haus- sondern eine Straßenparty werde sollte. Mindestens drei Häuser auf der ganzen Straße haben mitgemacht. Ständig kamen neue Leute vobei. Überblick = 0!!!
Ach so hab ich erwähnt, dass es eine Kostümparty war? Ohne Kostüm keine Eintritt...Ihr wisst wie sehr ich Karneval mag und wie gerne ich mich verkleide!! GAR NICHT NÄMLICH!!!! Aber ich muss sagen, Kostüme hier sind um einiges besser, als deutsche Kostüme. Irgendwie haben sie hier das gewisse Etwas. Mir hats gefallen. Das erste Mal in meinem Leben hab ich eine Kostümparty genossen. Gegen 10 sind wir dann los, in den Club. Hier muss man ja schon früh gehen, weil alles um 2 uhr wieder zu macht!!!! Total affig, aber was soll man machen. Es hieß also schon um 7 Uhr: VORTANKEN. Ich hab mir fest vorgenommen an meinem Geburtstag keinen Kater zu haben, dementsprechend vorsichtig war ich mit dem Alkohol. Vorbildlich ich weiß! ]:oD. Leider konnte man das gleiche nicht von meinen Mitbewohnerinnen behaupten. Christina war schon um 9 völlig dicht und konnte nicht mehr richtig gucken. Zum Glück war ihr Freund dabei, der hat dann auf sie aufgepasst. Die Nacht nahm dann ihren Lauf und um 12 sollten wir eigentlich alle standesgemäß anstoßen. Das Problem war nur, das wieder mal alle in irgendeine andere Richtung gelaufen sind und nicht aufzufinden waren. So stand ich also um kurz nach 12 auf der Tanzfläche und die einzigen, die mir gratuliert haben, waren einige Freunde von Mychel (Mitbewohnerin), die ich erst einmal getroffen hab. Dafür waren diesie aber absolute Spitze. Ich gebe zu, ich war schon ziemlich enttäuscht von meinen Mitbewohnerinnen. Seit Tagen haben sie so getan, als ob das der größte Tag des Monats wird und im Endeffekt, war es ihnen allen furchtbar egal. Gut, dass ich nächstes jahr wieder bei euch bin. Und wehe es lässt mich irgendwer auf der Tanzfläche stehen!!!
So gegen 1:30 sind Christina, ihr Freund und ich dann gegangen, weil die beiden noch zu McD wollten,was nur über die Straße war. Problem war nur, dass Christin so betrunken war, dass sie tatsächlich nichts mehr gesehen hat und nicht mehr gerade laufen konnte. Über die Straße haben wir es dann noch geschafft, auf einmal lag Christina dann allerdings im Matsch. Selber Schuld hab ich mir gedacht, wohl zu blöd zu laufen. Stellte sich aber heraus, dass sie sich das Knie am Bordstein aufgeschalgen hat. Und es hat geblutet....wie sau. Daniel hat schnell ein Taxi gerufen, weil Christina echt neben der Spur war und die Wunde echt tief. Die Frage war, Krankenhaus oder nach Hause. Wir haben sie dann erst mal nach Hause gebracht. Ich hab mir gedacht mit dem Alkohol ist Krankenhaus vielleicht nicht so die beste Idee. Zu Hause haben wir sie erst mal in die Wanne gesetzt, damit wir die Wunde reinigen konnten. Ihr Knie war total matschig, was garantiert nicht so gesund ist. Ich bin dann durchs Haus gesaust und hab nach einem erste Hilfe Set gesucht, zum Glück hab ich auch eins gefunden. Stellt sich aber geraus, dass das Ding nicht wirklich bestückt war für Knieverletzungen dieses Grades. Nachdem wir das Knie gesäubert und verbunden hatten, haben wir Christina mit ner Iboprofen ins Bett gesteckt.
Das hört sich jetzt alles ziemlich durcheinander an und ich verspreche euch, das war es auch. Ich hab jetzt meine beiden anderen Mitbewohnerinnen raus gelassen, die total stoned durchs Haus gelaufen sind und unbedingt helfen wollte, im Endeffekt aber nur im Weg standen. Ich hab außerdem festgestellt, dass ich eine Helfernatur bin und dass ich außerdem nicht mehr fit in erster Hilfe bin. Matthes HILFE!!
Die Nacht hatte also ein interessantes Ende und mein Geburtstag einen merkwürdigen Anfang.
Die nacht war noch nicht ganz vorbei und schon klingelte mein Telefon. UM 8 UHR MORGENDS: Paps ich weiß immer noch nicht, warum das sein musste und Matthes Danke, dass du NICHT um 8.15 Uhr angerufen hast!! Dämlicherweise hatte ich vergessen meinen Wecker auszuschalten, so dass ich um 8.30 Uhr schon wieder wach wurde. Nicht wirklich glorreich der Start in den Tag. Anch dem Aufstehen gegen 10 musste ich dann wieder Krankenschwester spielen, weil Christina gerne wollte, dass ich mal nen Blick auf ihr Knie werfe. Ich, der Vollprofi in Sachen Verletzungen...haha guter Witz. Ich konnte ihr auch nicht mehr sagen, als: "das sollte definitiv genäht werden", aber das hatte sie auch schon 5 Minuten vorher von ihrem Freund gehört. Die beiden haben dann was rausgesucht und sind losgefahren. Ich hab keine Ahnung, ob sie ein Taxi gerufen haben, oder wo sie überhaupt hin sind. Auf einmal waren sie weg. Wieder mal so eine Situation, in der alle machen was sie wollen und nicht drauf kommen mir mal eben Bescheid zu sagen. Hat mich ja schon wieder wahnsinnig gefreut.

Nach diversen Geburtstagsmails und Grüßen war meine Stimmung dann im absoluten Keller. Ich hab richtig Heimweh bekommen. Also RICHTIG Heimweh. Sowas is tmir noch nie passiert. England hab ich ohne große Probleme hinbekommen und Südafrika war jetzt uch nicht so furchtbar, was das Heimweh anging. Aber Samstag hab ich es einfach nicht hinbekommen. ich würde sagen der am wenigsten schönse Geburtstag, den ich bisher hatte. Geschenke gabs auch keine. Eins hatte ich von Chrisina scho nvor einer woche bekommen: eine Pyjama Hose in orange mit kleinen Gespenstern drauf und ein schwarzes T-Shirt mit 3 Kürbisen und "Happy Halloween" drauf. Hab ich auch ganz brav getragen, weil wirklich lustig.
Tja so tröpfelte dann mein Geburtstag dahin. Ic hab mich in meinem Zimmer verkrochen, weil ich mir selber so leid getan hab, was alles noch schlimmer gemacht hab. Ganz großes Kino eben. Die Aussicht auf ne party bei uns, mit lauter fremden Leuten hat die situation auch nicht besser gemacht. Nachdem ich dann mit paul gesprochen hab und der mir bisschen in den Arsch getreten hat, hab ich mich dann wieder in mein Kürbiskostüm geschält und hab auf die Party gewartet. Große Ansprüche hatte ich nicht, vielleicht war es deswegen dann doch ganz gut. Wie gesagt, viele fremde Menschen und komsiche Trinkspielchen, die ich absolut nicht verstanden hab und deshalb auch NICHT mitgespielt hab (falls jemand auf die Idee kommt zu sagen, dass das ja gerade der Grund ist, warum man sowas spielt). Wirklich spektakulär war der Abend nicht, deswegen kann man nicht viel dazu erzählen. Higlight war vielleicht, als ein paar Jungs Daniel mit Klebeband verklebt haben und draußen auf die Wiese gelegt haben.
So gegen 2/halb 3 bin ich dann auch ins Bett...der Abend vorher war einfach aufregend gewesen.
Am nächsten Morgen sind wir dann alle (10 Leute, wegen diversen Übernachtungsgästen) richtung Niagara Falls (Stadt) gefahren, um bei iHop zu frühstücken. Um 2 Uhr. Aber da gabs so richtig frühstück mit Eiern, Speck, kartoffelzeugs....und Pancakes!!! endlich hab ich meine Pancakes bekommen. Ich hab ja zu Hause schon öfter welche gemacht, aber wenn man die so mit Erdbeere obendrauf und Syrup serviert bekommt, ist schon was anderes. Ja das hat dann denn Tag gerettet. nachdem wir wieder zu Hause waren, musste natürlich noch aufgeräumt werden. Aber mit 5 Leuten geht das ja wirklich fix, so dass wir nach einer Stunde komplett fertig waren und alle ins Bett gefallen sind.

Tja...das war mein Geburtstagswochenende...nicht sehr schön, aber anders. Muss vlielleicht auch mal sein, damit man daran erinnert wird, wie wichtig Freunde und Familie tatsächlich sind.
So ein philosophischer Quatsch...aber liest sich gut oder?

Ihr Lieben ich freu mich schon, wenn ich die nächsten Feste wieder mit euch feiern kann, vermiss euch. Liebe Grüße

franzi

Samstag, 31. Oktober 2009

Geburtstagskostüm



Für alle Neugierigen: hier mein Kostüm. ausfühlicher Bericht folgt in den nächsten Tagen!!

Sowas sowas, und noch nicht mal damit kann ich euch einen Kommentar entlocken!! ;o)

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Vorurteile und Dumme Studenten...

Hallo meine Lieben...
ich plane im Moment an meinem naechsten Blogeintrag...allerdings war das Wetter noch nicht gut genug. ich wollte euch mal ein paar Bilder von unserem Haus machen und so die Umgebung und auch eingie von der Brock University mit dazu machen...aber leider bin ich noch nicht dazu gekommen.
Also hier ist alles in Ordnung...mein Paulchen ist letzte Woche Samstag abgereist, was natuerlich extrem traurig war, da ich jetzt ganz alleine hier rumlaufe... Nein so schlimm ist es nicht...Meine Maedels im Haus sind alle sehr leib und in den Vorlesungen laeuft es auch ziemlich rund. Diese Woche musste 2 assignments abgeben. Das heisst kleine Aufsaetze schreiben. Einer war gestern faellig, der ander heute. Passt natuerlich wie die Faust aufs Auge. Ach ja und gleich hab ich noch ne schriftliche Zwischenpruefung in Marketing...alles wie immer also, was die Pruefungen angeht :o).

Ich sitz mal wieder unten in der Bib und hab mich eben nochmal durch mein Marketingbuch gearbeitet, damit ich nicht ganz ahnungslos da gleich auflaufe... ist zum Glueck nur Multiple Choice...das sollte also klappen.

Jetzt zum Titel des heutigen Eintrages. Ich hab ja immer so ein bestimmtes Bild von vor allem Amerikanern im Kopf gehabt. Ich hab mir immer vorgestellt, Amis wuerden sich einen Scheiss um die Welt kuemmern... sie selbst leben ja in Amerika und alle Welt kennt sie, waerum sollten sie sich also die Muehe machen den Rest zu kennen.Also so ungefaehr. Ich weiss nicht, woher sich das eingeschlichen hat, so war es nun einfach. Ich hatte mir aber fest vorgenommen, dieses Vorurteil zu widerlegen, sobald ich hier drueben bin. Da sich Amis und Kanadier in meiner Sicht nicht wesentlicht unterschieden haben, hab ich die ganze Einstellung von wegen: 'nach mir die Sintflut' einfach auch auf Kanadier uebertragen und war dann am Anfang doch uebberascht, dass es ja eigentlich gar nicht so ist....BIS HEUTE.

Ich hatte heute eine Vorlesung in Global issues in Tourism and environment. Da haben 2 von uns eine Praesentation ueber Indien halten muessen und haben dazu diesen schoenen Fernsehwerbespot 'Incredible India' gezeigt. Ich bin mir sicher die ein oder anderen kennen ihn. Danach haben sie dann die Frage gestellt, ob wir auf Grund dieses Werbespots nach Indien fahren wuerden. Die ersten Antworten waren ganz annehmbar, doch irgendwann kam der absolute Knaller. Ich ueber setze jetz mal frei: "Also ich war noch nie in Indien und ich weiss jetzt auch nicht viel ueber das Land, ausser, dass sie in Dubai im Moment das hoechste Haus der Welt bauen."
BITTE ?? Nicht nur dass diese Aussage geographisch einfach ...mir fehlt das Wort...sowas von unter aller zulaessigen Dummheit liegt, das Beste war, dass keiner auch nur irgendwelche Anstallten gemacht hat, sie zu verbessern. NOCH NICHT MAL DER PROF !!!!! Nora und ich haben uns angeschaut, voellig entgeistert. Jeder fragt sich jetzt, warum wir sie nicht verbessert haben: weil, bis wir wirklich begriffen hatten, dass diese Teilnehmerin sowas extrem daemliches gesagt hat, schon die naechste Frage gestellt wurde und das Thema sozusagen schon um die Ecke war...Wahnsinn was ein Tag hab ich mir gedacht... doch es kam noch besser.
Eine Stunde spaeter, gleiche Vorlesung, stellte der Prof die Frage, nach Kulturschocks, ob wir schon mal welche hatten. Da antwortete wieder diese extrem intelligente Teilnehmerin: (wieder frei uebersetzt)"Als kleines Kind war ich mit meinen Eltern in Griechenland und da sind wir essen gegangen und der Kellner hat mir einfach so ein Glas Wein vor die Nase gestellt und meine Mutter hat ihn aufgefordert das sofort wieder weg zunehmen, weil ich ja erst 7 war. Ich denke mal die haben da einfach andere Sitten und es ist kein Problem, weil es in EUROPA ja kein 'legal drinking age' gibt. MHM IS KLAR...Europa ist ja auch ein Land und Volljaehrigkeit gibts nur in Kanada richtig? Gott war das eine Vorlesung...

So das war der Aufreger des Tages. Gleich hab ich Mid-Term und dann hab ich erst mal nix mehr...abzugeben oder vorzubereiten..ausser ein Gruppenprojekt fuer Marketing, ein Einzelarbeitsprojekt fuer Marketing, eine Praesentation fuer Tourismus, und 2 assignments in 3 Wochen...andere Laender, andere Sitten wuerde ich sagen.

Melde mich bald wieder.
Liebe gruesse
franzi

P.S.: ist bei euch etwa auch schon kalt? ich hab schon meine Winterjacke an. Zieht hier ein bisschen ;o)

Dienstag, 13. Oktober 2009

Bilder!!!

Hallo meine Lieben...

Wie ihr schon gemerkt habt, ist jetzt erst mal Schluss mit den Abenteuern, nicht nur, dass diese Trips ganz schön teuer sein können, Uni geht jetzt einfach vor und außerdem ist das Wetter für Abenteuter nach Süden verschwunden. Hier ist es einfach schon zu kalt.

Mir ist aufgefallen, dass ihr ja noch gar wisst, wie es hier im Haus so abgeht und aussieht...ALSO:
ach wisst ihr was, das schaut ihr euch besser selber an:







Ok, also in vorliegender reihenfolge:
Unsere Straße, mein Zimmer und Schrank, unser Haus, Nachbars Haus, Querstraße, unsere Straße.
Wie ihr seht leben wir tatasächlich in diesen stereotypischen Wohnsiedlungen mit Rasensprenklern und Garagen, die bereiter sind, als das ganze Haus!!

Ja und dann hab ich noch ein par Bilder von der Uni gemacht:










Wieder in Reihenfolge:
* Turnhallen...gestern war Graduation..die Profs rannten alle in ihren tollen Roben rum und die Studenten in roten Roben...ich durfte da mit meinen Trainigshosen natürlich nicht rein, deshalb nur das Bild durchs Fenster
* Unser Schwimmbad
* Hauptverbindung der verschiedenen Gebäude, rechts die Bib
* Blick aus dem 8. Stock der Bib auf unseren Jubilee Court. Indian Summer ist offensichtlich endlich angekommen
* Taro Hall - Business Faculty Hier hab ich 2 meiner Vorlesungen
* Indian Summer Bilder
* älterer Vorlesungssaal
* Computer Commons...hier steht der ganze Raum voll mit Computern, Druckern etc. alles was das Studentenherz eben so braucht. Und es ist immer voll.Kaum zu glauben, aber wahr. Ich wollte da nicht näher dran gehen, weil die Leute da drin dann so komisch gucken
* Hof zwischen Walker Complexx (sport centrum, rechts und geradeaus), Academic South (große Vorlesungssäale, links)und Thristle Complex (alte Vorlesungssäale, hinter mir), hinten links des Würfelbau ist unser Fitness Studio

So mehr Bilder hab ich leider nicht...im Haus hier waren gestern einige zum Vortrinken für ne Party, deswegen ist das nicht ganz so fotogeeignet, weil überhaupt nicht repräsentativ ;o)

ganz liebe grüße
ich hoffe die Bilder gefallen euch
franzi